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Wismar: Mit NCC nach Schweden und Shanghai

14. Mai 2008

WISMAR

Bau- und Immobilienunternehmen vergibt Reisestipendium an Studenten der Hochschule Wismar

Die Hochschule Wismar ist in Feststimmung. Begleitet von zahlreichen Veranstaltungen begeht sie diese Woche schließlich ihr hundertjähriges Bestehen. Einer ihrer Studenten aus dem Studiengang Bauingenieurwesen kann sich zusätzlich über ein ganz besonderes Geschenk freuen: Einen Gutschein für eine neuntägige Studienreise nach Schweden und China, komplett finanziert von der deutschen Tochter des schwedischen Bau- und Immobilienunternehmens NCC AB, der NCC Deutschland GmbH.

Stefan Trawny heißt der angehende Bauingenieur, der an diesem Donnerstag, den 15. Mai, um 10 Uhr den Reisegutschein von seinem Dekan Wolf-Rainer Busch und NCC-Geschäftsbereichleiter Hans Reuter an der Hochschule Wismar überreicht bekommt.

Zu den Grundvoraussetzungen für die Bewerbung um das Reisestipendium, das sich ausschließlich an Wismarer Studenten der Fächer Bauingenieurwesen und Architektur im letzten Studienjahr richtete, gehörten überdurchschnittlich gute Zensuren, soziales Engagement und ein offenes Wesen. Kriterien, die der 24jährige Stefan Trawny „allesamt mustergültig erfüllte“, wie Kathrin Alisch lobt, die als stellvertretende Personalleiterin von NCC Deutschland das Auswahlverfahren für das Unternehmen betreute.

Die Reise nach Schweden und China wird Studenten aus allen Ländern vereinen, in denen NCC vertreten ist. Die Auswahl der Stipendiaten selbst wurde dabei gemeinsam mit Vertretern der jeweils auserkorenen Hochschule getroffen. Die NCC Deutschland GmbH beteiligt sich in diesem Jahr erstmals an dem in den anderen Ländern seit längerem laufenden NCC-Stipendienprogramm.

Und dieses Programm hat es in sich: Los geht es am 10. September. Trawny, der auf der Fahrt von einem jungen NCC-Mitarbeiter begleitet wird, reist zunächst nach Schweden.

Im „Mutterland“ von NCC bekommt er die Möglichkeit, aktuelle Bauvorhaben des Unternehmens im Raum Stockholm zu besichtigen. Er wird Vorträge über Strategien in der Bauindustrie, zum Kostenmanagement und zur weltweiten Einkaufspolitik des Konzerns hören und letztlich NCC-Konzernchef Olle Ehrlén treffen.

Im Anschluss fliegt Trawny weiter nach Shanghai. Schon, weil auf den Baustellen im Reich der Mitte ein ganz anderer Wind weht als auf denen in Stockholm, Berlin oder auf Poel, wird auch hier der Besuch von Hoch- und Tiefbauprojekten, dazu der von Lieferanten und Großhändlern ein fester Programmpunkt sein. Trawny wird Vertretern von NCC über die Schulter blicken können, wenn sie Verträge mit chinesischen Partnern aushandeln. Ohne Frage, eine einzigartige Möglichkeit, Eindrücke von den zum Teil ungewohnten Geschäfts- und Verhandlungsmethoden auf dem Boommarkt China zu sammeln.

Wie Alisch erläutert, verfolgt das Unternehmen mit dem Reisestipendium zwei Ziele: „Zum einen wollen wir jungen, fähigen Kräften einen Einblick geben, wie in anderen Ländern für die Zukunft gebaut wird. Zum anderen - das ist ganz klar - möchten wir die Besten der Besten natürlich auch für NCC gewinnen, ihnen bei uns attraktive berufliche Perspektiven eröffnen.“

Das Reisestipendium, das künftig jedes Jahr vergeben werden soll, stellt, so Alisch, für NCC damit auch eine „Investition in die Zukunft” dar. Es ist ein weiterer „Baustein“ in einer Reihe von Förderungsmaßnahmen des Unternehmens, etwa die im letzten Jahr nach längerer Pause wieder aufgenommenen Ausbildungs- und Studentenförderungsprogramme in Frankfurt/Oder und Berlin.

Die NCC Deutschland GmbH mit Hauptsitz im brandenburgischen Fürstenwalde/Spree, die entlang der Ostseeküste zahlreiche Bauvorhaben im Bereich Ferienimmobilien vorantreibt, beschäftigt bundesweit rund 760 Mitarbeiter. Für den in Skandinavien, Deutschland und im Baltikum vertretenen Gesamtkonzern sind insgesamt über 21.000 Mitarbeiter tätig. In Deutschland verkaufte NCC im letzten Jahr 1.002 Eigenheime und Wohnungen und erzielte einen Umsatz von ca. 249 Millionen Euro.

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