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Berlin: Kinder spielen Bauhandwerker

Drei Tage Bagger fahren, Puppenhäuser bauen, Kreativität entfalten: NCC engagiert sich für das Kinderhaus Berlin – Mark Brandenburg und sorgt mit der NCC-Kinderbauschule für einen besonderen Ferienspaß

Wenn bei der NCC Deutschland GmbH von Projekten die Rede ist, dann handelt es sich in der Regel um neue Eigenheimsiedlungen oder Eigentumswohnungen. Vom 19. bis zum 21. August startet das Bau- und Immobilienunternehmen auf dem Areal eines Plattenbaus in Berlin-Hohenschönhausen nun ein ganz anderes Projekt. Nicht für Investoren und nicht für Bauherren, sondern für Kinder. Genauer: Für Jungen und Mädchen, die im Kinderhaus Berlin - Mark Brandenburg an der Neustrelitzer Straße 57 leben, einem der größten Berliner Kinderheime. Denn das Projekt, um das es sich hier drei Tage lang drehen wird, ist die erste deutsche NCC-Kinderbauschule.

In diesen drei Tagen können 13 junge Kinderhaus-Bewohner gemeinsam mit fünf Kindern von NCC-Mitarbeitern spielerisch die Welt des Hausbaus im Kleinen erobern und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen, mit Hammer, Schraubendreher, Schleifpaper, Farbe, und allem, was sonst zu einer richtigen Heimwerkerausstattung gehört.

Aufgeteilt in zwei Teams werden die zwischen sieben und 16 Jahre alten Nachwuchs-Handwerker jeweils ein großes Puppenhaus aus Holz bauen und es nach ihren Vorstellungen gestalten. Ob Raumzuschnitt, Farbgebung oder Inneneinrichtung: Nichts ist vorgegeben. Die fertigen Häuser gehören als neue Spielattraktion selbstverständlich dem Kinderhaus. Neben diesen beiden „Bauvorhaben“ bekommen die Kinder überdies die Möglichkeit, sich unter dem wachsamen Auge eines NCC-Mitarbeiters auf dem Kinderhaus-Volleyballfeld als Baggerfahrer zu betätigen.

Für die ganz Kleinen gibt es darüber hinaus eine Bastelstraße. Auch hier werden Mitarbeiter von NCC und des Kinderhauses mit Rat und Tat zur Seite stehen, um den Kindern ein paar schöne Tage mit Spiel und Spaß zu bereiten. Für das leibliche Wohl der kleinen Bastler, Häuslebauer und Baggerfahrer ist natürlich gesorgt.

 

„Die Kinderbauschule ist nicht nur ein außergewöhnliches Ferienhighlight für das Kinderhaus, auch wir betreten damit Neuland“, sagt Evelyn Dietrich, Leiterin des Bereichs Marketing und Information bei NCC. „Für uns ist es die erste Veranstaltung dieser Art. Wir würden uns freuen, wenn es nicht bei dem spannenden Pilotprojekt bleibt und die Kinderbauschule auch in den nächsten Jahren weiter läuft“, so Dietrich.

Die Erfahrungen in den skandinavischen Ländern, aus denen die Idee gewissermaßen „importiert“ wurde, sind jedenfalls mehr als gut. Hier organisieren die jeweiligen Konzerntöchter des schwedischen Bau- und Immobilienunternehmens NCC AB schon seit Jahren Kinderbauschulen für Kinder aus sozialen Brennpunkten und Mitarbeiterkinder. Mit Erfolg. „In Schweden, wo die Kinderbauschule in den Sommerferien von Stadt zu Stadt zieht, ähnelt das bereits einer Art Roadshow“, so Dietrich.

„Wie unseren skandinavischen Kollegen geht es auch uns darum, in den Kindern schlummernde Talente zu fördern“, erläutert Dietrich das Ziel der Kinderbauschule. Es helfe niemanden weiter, den Heimkindern nur mit Mitleid zu begegnen, ohne selbst aktiv zu werden. „Abgesehen davon, dass die Kids aus dem Kinderhaus überhaupt nicht bemitleidet werden wollen, steht für uns ohnehin etwas anderes im Vordergrund, nämlich die soziale Verantwortung, aus der wir uns nicht heraus stehlen möchten. Dass NCC als größter Bauträger der Region Berlin-Brandenburg die Augen vor Problemen in der Gesellschaft nicht verschließen kann, ist klar. Deswegen möchten wir dazu beitragen, auch sozial benachteiligte Heranwachsende nach Kräften zu unterstützen und ihnen Zukunftsperspektiven zu vermitteln“, so Dietrich.

Der Träger des Kinderhauses in Berlin-Hohenschönhausen, der eingetragene Verein Kinderhaus Berlin - Mark Brandenburg, wurde 1991 gegründet. Neben den Mitarbeitern des Kinderhauses engagieren sich eine Reihe von öffentlichen Persönlichkeiten und Unternehmen für die sozialpädagogische Einrichtung, in der ca. 250 Kinder und Jugendliche in 33 unterschiedlichen Teilprojekten von der Mutter-Kind-Wohngruppe über familienintegrative Projekte bis zum Betreuten Einzelwohnen leben. Auch eine Förder- und Integrationskindertagesstätte gehört zum Kinderhaus-Verbund.

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