Fürstenwalde: NCC unterstützt die sportlichen Aktivitäten seiner Mitarbeiter

Fürstenwalde: NCC unterstützt die sportlichen Aktivitäten seiner Mitarbeiter

Fürstenwalde, 05. September 2007

Fürstenwalde, 05. September 2007
„Gemeinsam macht’s einfach am meisten Spaß“ – Drachenbootpaddler, Marathonläufer, Freizeitkicker: Das Bau- und Immobilienunternehmen NCC unterstützt die sportlichen Aktivitäten seiner Mitarbeiter – ideell und finanziell
  
Natürlich werden die sechs Frauen und zehn Männer vom NCC Baudrachen-Boot wieder alles geben, wenn es am Samstag, den 8. September, um 10 Uhr, beim 9. Saarower Drachenboot Business Cup heißt: „Are you ready? Attention! Go!“ Und natürlich soll es nicht noch einmal nur der siebte Platz im Finale sein wie im letzten Jahr. „Na ja“, gibt Teamkapitän Torsten Gallus zu, „die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr stärker und bis zur deutschen Meisterschaft werden wir es wohl nicht bringen, aber wir sind ehrgeizig und wollen selbstverständlich gewinnen. Immerhin trainieren wir zweimal wöchentlich vor allen Wettkämpfen.“ Und das sind viele. Drachenbootrennen erfreuen sich seit Jahren in ganz Deutschland wachsender Beliebtheit. Während der Saison zwischen April und September geht so auch der NCC Baudrachen durchschnittlich ein- bis zweimal im Monat mit seinem Team an den Start.
 
Wenn Gallus nicht bei den Drachenboot-wettbewerben in Bad Saarow, Klein Köris oder Rathenow antritt, wacht er in Fürstenwalde als Abteilungsleiter über den Maschinenpark der NCC Deutschland GmbH. Auch seine 15 Mitpaddler arbeiten für das Bau- und Immobilienunternehmen mit dem blauen Stern im Logo. Sie kommen aus allen Abteilungen des Hauses, und so sitzt dann die 20jährige Buchhalterin ebenso mit im Boot wie der 50jährige Polier. Die deutsche Tochter der schwedischen NCC AB, die zu den größten Baukonzernen Europas gehört, fördert das Drachenboot-Team ideell – und finanziell. NCC bezahlt den Trainer und die Drachenbootmiete, übernimmt die Startgebühr und die Transportkosten.
Und nicht nur die Drachenboot-Enthusiasten werden von der Geschäftsleitung unterstützt. So findet sich z.B. das Hamburger NCC-Büro immer wieder zu Fußballturnieren ein, ebenso gibt es verschiedene Kicker-Mannschaften in der Fürstenwalder Zentrale. Und schließlich sind da noch die 40 bis 50 Kollegen, die regelmäßig an Marathonläufen teilnehmen.
 
Sport als Teil der Work-Life-Balance
 
Eines ist unübersehbar: Mit den Jahren ist unter den deutschlandweit insgesamt 730 NCC-Mitarbeitern eine richtige Freizeitsportbewegung herangewachsen. Früher hätte man wahrscheinlich von einer Betriebssportgruppe gesprochen. Doch das trifft es nicht. Die sportlichen Aktivitäten sind nicht nur dezentral von den Mitarbeitern selbst organisiert. Sie beruhen zugleich auf dem von Nils Olov Boback, dem Geschäftsführer der NCC Deutschland GmbH, persönlich geförderten Konzept des Work-Life-Balance, des gesunden Energiemanagements. Ein Konzept, das neben Kommunikation, Entspannung und bewusster Ernährung eben auch Bewegung beinhaltet. „Unser Ziel ist es, ein angenehmes Klima für Arbeit und Leben zu erzeugen. Das gilt für die Beziehungen zu unseren Kunden und Geschäftspartnern, aber auch für das soziale Miteinander im Haus selbst“, betont Boback. Nicht zufällig beinhalten die für jeden Mitarbeiter verbindlichen ethischen Richtlinien des Unternehmens daher auch das Herstellen eines natürlichen Gleichgewichts zwischen Arbeit und Freizeit, Anspannung und Entlastung.

Seit geraumer Zeit ist die Umsetzung dieses Anspruchs im Unternehmen wichtiger als je zuvor, denn das Deutschlandgeschäft von NCC ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Allein 2006 stieg die Zahl der verkauften Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahr um zwanzig Prozent auf 778 Eigenheime. Der Umsatz lag mit über 190 Millionen Euro um zehn Millionen über dem Ergebnis von 2005. „Das war harte Arbeit“, resümiert Boback: „Für unsere Mitarbeiter bedeutete das sehr viel Anspannung und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Und wenn wir nun auch ein Level erreicht haben, mit dem wir beinahe zufrieden sind – die Belastung bleibt, und Überstunden lassen sich nicht immer vermeiden.“
 
Geschäftsführer geht mit gutem Beispiel voran
 
Boback selbst war es schließlich, der bei NCC vor wenigen Jahren die Idee vom kollegialen schweißtreibenden Engagement nach Büroschluss aufbrachte und mit gutem Beispiel voranging: „Ich habe damals mit dem Laufen begonnen und festgestellt, wie gut das tut, nachdem man den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht hat.“ Seitdem wirbt er unter seinen Mitarbeitern für den gemeinsamen Ausgleichssport.
 
Dem gebürtigen Schweden ist es dabei nicht wichtig, ob die Frauen und Männer von NCC nun zu sechszehnt im Drachenboot paddeln, sich bei Fußballturnieren auspowern oder beim Berliner Halbmarathon und dem von NCC gesponserten Stienitzsee Open-Langlauf an seiner Seite schwitzen. Hauptsache, seine Mitarbeiter tun überhaupt etwas für ihre Gesundheit – und haben ihre Freude daran.
 
Boback will sein Werben für die sportlichen Aktivitäten in der Gruppe keineswegs als Zwang verstanden wissen. Man könne es, so Boback, ja niemandem verdenken, wenn er oder sie nach einer nervenaufreibenden Woche am Samstag oder Sonntag einfach nur die Beine hoch legen will: „Ich appelliere aber an die Vernunft meiner Mitarbeiter. Jeder muss seinen Weg finden, eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Dazu gehört auch, etwas für den Körper zu tun. Sport ist nun einmal der wichtigste Ausgleich zum Berufsleben. Und gemeinsam macht´s einfach am meisten Spaß. Wenn dabei wie beim Laufen Ausdauer trainiert oder wie beim Drachenbootrennen Teamgeist gefordert wird, dann ist das ein angenehmer Nebeneffekt. Denn genau diese Fähigkeiten sind bei unserer täglichen Arbeit ebenso gefordert.“
 
Das Gewinnen von Pokalen und Auszeichnungen soll bei alldem nicht im Vordergrund stehen. Das sagt auch Torsten Gallus, der Drachenbootkapitän. Schließlich geht es vor allem um das eigene Wohlbefinden, die eigene Gesundheit, und natürlich um den Spaß beim kollegialen Miteinander. Nichtsdestoweniger will Gallus mit dem NCC Baudrachen in diesem Jahr in Bad Saarow auf jeden Fall den Pokal holen, denn auch er weiß: „Das ist ein großartiges Gefühl, wenn der Kampfgeist mit einem Sieg belohnt wird.“

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