Auf großes Medieninteresse stößt Ende September eine Studie zum Hamburger Wohnungsmarkt der NCC Deutschland GmbH, der HSH Nordbank und des Immobilienfinanzierer HCI Capital, die am 23. September der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Der Hamburger Wohnungsmarkt ist leer gefegt und es mangelt an bezahlbarem Wohnraum. Die hohe Anziehungskraft Hamburgs zeigt sich, so die Studie, auf dem Wohnimmobilienmarkt an der hohen Nachfrage und den niedrigen Vermietungsrisiken. Folglich wird auch die Leerstandsquote, die derzeit 1,3 Prozent beträgt, voraussichtlich auf diesem Stand verharren. Gleichzeitig habe die Stadt das höchste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer: Allein dadurch soll der Wohnungsbedarf nach Prognosen bis 2025 im Vergleich zu heute um über 20 Prozent anwachsen. Nils Olov Boback, Geschäftsführer der NCC Deutschland GmbH, sieht daher im Bereich Geschosswohnungsbau große Chancen für Investoren in den Randbezirken. Zugleich mahnte Boback an dieser Stelle abermals Kompromisse bei Planung und Bau an, damit ein Bauvorhaben für Mieter genauso wie für Investoren attraktiv sei. Oftmals, so Boback, würden schon architektonische Details für erhöhte Baukosten sorgen und damit mögliche Investoren abschrecken.