Kostentreiber Architektur

Kostentreiber Architektur

Immobilien Zeitung, 01.04.2010

Immobilien Zeitung, 01.04.2010

In einem in der Immobilien Zeitung vom 1. April veröffentlichten Gastbeitrag beschäftigt sich NCC-Geschäftsführer Nils Olov Boback mit den oftmals viel zu hohen Baukosten für neue Wohnimmobilien in der Bundesrepublik, die Immobilieninvestoren zurückschrecken lassen. Boback erklärt die hohen Kosten mit den Planungen der Architekten, die »nahezu ausschließlich auf Ästhetik fokussieren«, dabei aber »oft zu wenig auf Wirtschaftlichkeit achten und in ihren Entwürfen Materialien und Module einplanen, die die Kosten später in die Höhe treiben.« So seien Bullaugen-Fenster oder über Eck laufende Fensterbänder nun einmal teurer als Standardfenster, so sei Stahlbeton ein teures, bei gekonnter Planung aber eben auch entbehrliches Material. Es sind, schreibt Boback, diese kleinen Posten, die sich in der Summe auf die Baukosten niederschlagen, ohne dem Endnutzer Vorteile zu bringen. »Auch ohne sie lässt sich ein ästhetisch anspruchsvolles Haus mit gut geschnittenem Grundriss verwirklichen«, so Boback. Boback fordert daher einen verstärkten »Austausch zwischen Architekten und bauausführenden Unternehmen«. Schließlich würden sich mit einer optimierten Detailplanung bei den Baukosten Einsparungen im zweistelligen Bereich erzielen lassen. Bobacks Fazit: »Wenn Bauunternehmen die Architekten häufiger ins Boot holen, werden die Baupreise für Neubauwohnungen sinken, und das Interesse von Investoren steigt.«

Ansprechpartner

Evelyn Dietrich
Leiterin Kommunikation

Tel.: 03361 - 670 - 407
Fax: 03361 - 670 - 294

NCC Deutschland GmbH
Am Bahnhof 1
15517 Fürstenwalde

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