Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beschäftigt sich am 22. Juli intensiv mit der Nachfrage nach privaten Ferienimmobilien in Deutschland. Ein Boom, der selbst auf dem Höhepunkt der Wirtschafts-, Finanz- und Immobilienkrise kaum gelitten hat. Mehr noch: Einer aktuellen Studie zufolge sind die Preise für Ferienimmobilien beispielsweise an der Ostseeküste selbst im Krisenjahr 2009 um 1,3 Prozent gestiegen. Zur positiven Entwicklung habe, so die FAZ, „vor allem beigetragen, dass es in den hiesigen Urlaubsregionen nicht zu einer Marktüberhitzung wie etwa in Spanien nach der Jahrtausendwende kam.“ Eine weitere Rolle spiele das veränderte Reiseverhalten der Bundesbürger, denn immer mehr Deutsche verbringen ihren Ferienhausurlaub im Inland.
Und so ist dann, wie die FAZ weiter schreibt, die Vermietbarkeit des erworbenen Objekts neben der potentiellen Wertsteigerung und natürlich der Lage auch ein wesentlicher Aspekt bei der Entscheidung für den Kauf einer Ferienimmobilie. Folgt man den Zahlen der aktuellen Studie, so belaufen sich die durchschnittlichen Mieteinnahmen auf 14.200 Euro Miete jährlich.
Ein lukratives Geschäft also. So wundert es nicht, dass auch das Geschäft der NCC Deutschland GmbH mit Ferienhäusern und Ferienwohnungen an der Ostseeküste brummt. In der FAZ heißt es dazu: „Seit 2009 konzentriert sie ihr Geschäft in der Region auf den Bau und die Vermarktung von Ferienimmobilien. Inzwischen dürfte sie dort der Marktführer in diesem Geschäft sein. Im vergangenen Jahr verkaufte NCC Deutschland 173 Reetdachhäuser an der Ostsee. Die Wohnfläche lag dabei zwischen 79 und 128 Quadratmetern, die Grundstücksfläche zwischen 350 und 950 Quadratmetern und der Kaufpreis zwischen 224.000 und 375.000 Euro.“