Seit Ende April errichtet die NCC Deutschland GmbH in Fürstenwalde auf einem eineinhalb Hektar großen Gelände am Bahnhof der Spreestadt ein dreigeschossiges Verwaltungs-gebäude mit 5124 Quadratmeter Bürofläche, das dem Unternehmen nach der Fertigstellung Ende des Jahres zugleich als neue Deutschlandzentrale dienen wird.
Der Rohbau ist nun fertig gestellt, sodass am 26. August Richtfest gefeiert werden konnte. Allerdings, wie die „Märkische Oderzeitung“ anmerkt, „ohne Zimmermann, letzten Nagel und Hammerschlag, denn das kubische Gebäude hat ein Flachdach.“ Das tat, so die Zeitung weiter, der Freude der Festredner über die Standortent-scheidung von NCC und den Neubau selbst keinen Abbruch: „Andreas Fohrenkamm, Geschäftsführer von NCC, erinnerte sich zudem, dass da, wo jetzt das Haus entsteht, vor 30 Jahren der IFA-Vertrieb war, bei dem er sein erstes Auto bestellt hatte.“
NCC tritt bei dem Bauvorhaben als Generalunter-nehmer auf, Bauherr und Eigentümer ist die Stadt Fürstenwalde. „Unter der Zusicherung, das komplette Areal für zehn Jahre zu pachten, hatte NCC Ende Januar von den Stadtverordneten den Zuschlag für den 8,33 Millionen Euro schweren Bauauftrag bekommen“, erläutert in diesem Zusammenhang die „Märkische Oderzeitung“ den Hintergrund des städtebaulich wie standortpolitisch relevanten Großprojekts.