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Der Osten wächst

immobilienmanager, 09. August 2011

Hat der ländliche Raum im Osten der Bundes-republik eine Zukunft als Immobilienmarkt? Ja, sagt Nils Olov Boback, Geschäftsführer der NCC Deutschland GmbH, in einem in der August-Ausgabe des „immobilienmanagers“ erschienenen Diskussionsbeitrag. Ostdeutschland sei zumindest im Eigentumssegment „keineswegs abgeschrieben.“ So gebe es hier Immobilien-segmente mit überraschend deutlichem Nachfragewachstum: „Und dies ist nicht allein in den Wachstumsinseln wie Leipzig oder Dresden zu beobachten. Vielmehr gibt es selbst in den eindeutigen Verliererregionen des demografischen Wandels wie dem ländlichen Raum in den neuen Bundesländern eine steigende Nachfrage: Profiteur des Wandels ist das Wohneigentum.“

Wie der vierte Statusbericht zum Stadtumbau Ost zeigt, dürfte die Nachfrage nach Mietwohnungen in Ostdeutschland dabei bis 2025 signifikant zurückgehen, die Eigentumsquote dagegen insgesamt um mehr als sechs Prozentpunkte auf 36 Prozent steigen. Allein die Nachfrage im Ein- und Zweifamilienhaussegment könnte demnach in den neuen Bundesländern bis 2025 um rund 25 Millionen Quadratmeter zunehmen. Und dem Bericht zufolge wird die Eigentumsquote dabei insbesondere im ländlichen Raum kontinuierlich steigen.

Die wachsende Bedeutung von Wohneigentum – selbst in Schrumpfungsregionen – gebe dann auch, wie Boback schreibt, Anlass zur Hoffnung, denn: „Eigentum wirkt der Abwanderung entgegen.“ Dies umso mehr, als hierzulande – anders als etwa in Schweden – ohnehin nur eine vergleichsweise gering ausgeprägte Umzugs-freude unter Eigenheimbesitzern zu verzeichnen ist.

Davon abgesehen, so Boback weiter, gibt der Statusbericht mit Blick auf neue Projektent-wicklungen zugleich zu bedenken, dass sich die Neubauten zum einen „in die bestehenden Strukturen einfügen und diese behutsam ergänzen müssten“ und zum zweiten „ausreichend Wohnraum mit passendem Angebot für die unterschiedlichen Segmente des Marktes“ geschaffen wird – „also nicht nur für besser verdienende Haushalte, sondern auch für einkommensschwächere und Schwellenhaushalte.“ Genau die Segmente, auf die auch NCC den Fokus legt, und zwar sowohl in Standorten wie Berlin, Leipzig und Dresden, als auch in „den weniger verdichteten Umlandregionen der Städte“, so Boback.

Ansprechpartner

Katja   Kargert
Kommunikation

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Fax: 03361 - 670 - 370

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Am Nordstern 1
15517 Fürstenwalde

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