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Berlin: 30.000 Wohnungen sind nicht genug

Der Tagesspiegel, 30.11.2011

Um Druck vom Berliner Wohnungsmarkt zu nehmen, sollen in den nächsten fünf Jahren insgesamt 30.000 neue Wohnungen in der Hauptstadt entstehen. Darauf hat sich der jüngst gewählte rot-schwarze Berliner Senat in den Koalitionsverhandlungen verständigt. 30.000 Wohnungen sind aber immer noch viel zu wenig, der Wohnraumbedarf in Berlin ist damit keineswegs gedeckt. Das ist zumindest das einhellige Urteil von Immobilienmaklern, Investoren und Bauträgern bei einem Pressefrühstück am 29. November. Denn: „Die Zahl der neu gegründeten Haushalte liegt fast doppelt so hoch wie die Summe der neu gebauten Wohnungen – auch wenn SPD und CDU den Neubau ankurbeln“, wie es am Tag darauf im „Tagesspiegel“ heißt.
 
Die Nachfrage nach Mietobjekten steigt dabei ebenso wie die Nachfrage nach geeigneten Kaufimmobilien, so der „Tagesspiegel“: „Alle wollen Immobilien in Berlin mieten und kaufen. Und die Käufer kommen nicht mehr aus einzelnen prosperierenden Regionen, sondern aus aller Herren Länder – sogar aus dem Irak.“ Die Folge: Mieten und Kaufpreise werden auch in den kommenden Jahren kräftig anziehen.
 
Dieser Trend treffe letztlich vor allem „Haushalte, die sich höhere Mieten nicht leisten können – und auch keine Eigentumswohnung.“ Weshalb der neue Senat künftig Bauträgern landeseigene Grundstücke billiger oder sogar kostenlos überlassen will, um so den Bau günstiger Miethäuser anzukurbeln - immerhin eine Idee, die die NCC Deutschland GmbH bereits vor einem Jahr vorgebracht hatte. Und die NCC auch heute mit Nachdruck unterstützt. „Wenn wir das Grundstück umsonst bekommen, dann können wir Wohnungen für Mieten von 5,80 Euro pro Quadratmeter und Monat bauen“, so Fred Weber, NCC-Regionsleiter Berlin-Brandenburg, gegenüber dem „Tagesspiegel“.
 
Webers Kalkulation liegen dabei die Erfahrungen zugrunde, die NCC bei der Errichtung einer neuen Wohnanlage an der Heinrich-Böll-Straße in Berlin-Niederschönhausen gesammelt hat. „Der Tagesspiegel“ hält dann auch fest, dass ein Quadratmeterpreis von 5,80 Euro nur leicht über den Mittelwerten im Mietspiegel liegt und mithin „eine kleine Sensation“ wäre: „Denn bisher hatten Bauträger die Errichtung von Wohnhäusern zu Mieten von weniger als acht Euro ausgeschlossen.“ Doch Weber „stehe zu seinem Wort“. Neubauprojekte mit günstigen Mieten sind auch in Berlin kein Ding der Unmöglichkeit.

Ansprechpartner

Katja   Kargert
Kommunikation

Tel.: 03361 - 670 - 407
Fax: 03361 - 670 - 370

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Am Nordstern 1
15517 Fürstenwalde

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