„Firmentreue ist für Andreas Fohrenkamm nicht nur ein Wort“, heißt es im September im Kundenmagazin der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH – der Zeitschrift „Profireport“ – in einem umfangreichen Porträt über die NCC Deutschland GmbH im allgemeinen und ihren Geschäftsführer Andreas Fohrenkamm im besonderen. Immerhin ist der 49jährige Bauingenieur Fohrenkamm seit nunmehr 33 Jahren bei NCC beschäftigt und schaffte es hier Schritt für Schritt vom Maurergesellen bis ganz nach oben. Seit drei Jahren führt er gemeinsam mit Nils Olov Boback das Unternehmen und ist hier für das operative Geschäft zuständig, während sich Boback um das Investorengeschäft und die administrative Ebene kümmert und die Verbindung zum schwedischen Mutterkonzern hält. „Ein eingespieltes Team“, so „Profireport“.
Und das spiegelt sich auch im Unternehmen wider. „Das gegenseitige Vertrauen trägt sicher ebenso zum geschäftlichen Erfolg von NCC bei wie die Unternehmensstrategie selbst“, heißt es dazu in dem Beitrag. In der Tat hat eine Studie der BulwienGesa AG dem Unternehmen erst jüngst bescheinigt, Deutschlands größter Projekt-entwickler im Wohnbausegment zu sein. Wie im „Profireport“ resümiert wird, realisiert NCC mit rund 650 Mitarbeitern in insgesamt acht Regionen jedes Jahr rund 1000 Wohneinheiten, 2010 resultierte daraus ein Projektvolumen von 127.800 Quadratmetern. Wobei etwa 80 Prozent auf Einfamilien, Doppel- und Reihenhäuser für Eigennutzer entfallen, der Rest auf Geschoss-wohnungen, die entweder im Einzelverkauf oder im Paket an Investoren veräußert werden.
Als Projektentwickler und Bauträger, der „Grundstücke kauft, beplant, die Projekte selbst realisiert und wieder verkauft“, deckt NCC zugleich die gesamte Wertschöpfungskette ab. Um hierbei auch „hohe Qualität zu günstigen Kosten liefern zu können“, hat NCC, wie Fohrenkamm dem Magazin erläutert, „eine sogenannte technische Plattform entwickelt, eine Art Bausystem nach NCC-Kriterien, das wir in allen Regionen gleichermaßen anwenden.“ So bestehen Außenwände „grundsätzlich aus KS-Planelementen, Innenwände aus Vollgipsplatten, die Decken sind Filigrandecken. Traufpunkte, Wand- und Verbindungsdetails sind genau festgeschrieben und werden stets gleich ausgeführt“. Dementsprechend baut NCC auch „keine 1000 Prototypen pro Jahr“, sondern liefert „ein erprobtes System, auch wenn jedes Gebäude entsprechend den unterschiedlichen Vorgaben anders aussieht.“
Bei alldem ist eine regelmäßige Qualitätskontrolle ein unverzichtbares Muss. Und so liegt auch allen Bauaufträgen ein detailliertes Qualitätshandbuch zugrunde, werden die eigenen gewerblichen Mitarbeiter „gründlich in der Zentrale eingearbeitet und laufend geschult, damit sie den Ansprüchen des Hauses gerecht werden können“.
Eine Umfrage habe kürzlich den Erfolg dieser Strategie bestätigt, schreibt „Profireport“: „92 Prozent aller Kunden von NCC sind zufrieden mit der Leistung, an einigen Standorten sind es sogar 100 Prozent – ein gigantisches Lob in einer Branche, in der Mängel mancherorts an der Tagesordnung sind.“