Die „Märkische Oderzeitung“ beschäftigt sich am 17. März mit dem Büroneubau, den die NCC Deutschland GmbH in ihrer Heimatstadt Fürstenwalde errichten und für die nächsten zehn Jahre als neuen Hauptsitz nutzen wird. Auf dem Gelände am Bahnhof von Fürstenwalde, wo einst Deutschlands größte Ofenkachel-Fabrik stand, wird nicht nur ein Gebäude mit einem gläsernen Foyer und Arbeitsplätzen für 206 bis 240 Mitarbeiter entstehen, sondern zusätzlich auch ein öffentliches Cafe mit 60 Plätzen. „Außen soll es eine respektable Grünanlage mit fast 40 Laubbäumen geben – und die künftigen 173 Parkplätze werden hinter dem Gebäude versteckt“, so die „Märkische Oderzeitung“.
Den Stadtentwicklungsausschuss von Fürstenwalde beschäftigt dabei, wie die Zeitung weiter schreibt, vor allem die Frage, welche Impulse von dem neuen Gebäude für die gesamte Bahnhofsvorstadt ausgehen könnten: Während die Linke polemisch von einem „UFO“ spricht und „eine komplette städtebauliche Umgestaltung“ einfordert, sieht der sachkundige Stadtplaner Christfried Tschepe in dem Neubau vor allem einen „Ankerpunkt für öffentliche Projekte“ und „sinnvolle Verknüpfungen mit dem Umfeld“.
Wie die Diskussion auch immer ausgehen wird, eines ist, wie die „Märkische Oderzeitung“ hervorhebt, natürlich nicht aus dem Blick zu verlieren: „Die Zeit drängt. Der Umzug aus dem Tower auf der anderen Seite der Bahn ins neue Domizil soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.“