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Je mobiler, desto kauffreudiger

Süddeutsche Zeitung, 11.02.2011

Der Immobilienjournalist Peter Horn geht in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 11. Februar der Frage nach, weshalb es für viele Deutsche völlig normal ist, dass sie nur einmal in ihrem Leben eine Immobilie kaufen, während die Mehrheit der Schweden oder Niederländer „für jede Lebens-phase eine neue, passende Wohnimmobilie“ kauft – „oft auch nur für kurze Zeit“. Zwei Erklärungen für dieses Phänomen liefert Nils Olov Boback, Geschäftsführer der NCC Deutschland GmbH. Für den gebürtigen Schweden Boback liegen die Ursachen für die geringe Umzugshäufigkeit hiesiger Eigenheimbesitzer zum einen in der traditionell auf Sicherheit bedachten Mentalität der Deutschen. Anders als der typische Deutsche, der bemüht sei, sein Immobiliendarlehen bis zum 60. Lebensjahr zu tilgen, gehen Käufer in Schweden davon aus, dass ihre Immobilie bis zum Verkauf klar im Wert gestiegen sind. „Daher entschulden Schweden ihre Immobilie in der Regel nicht, denn sie hoffen darauf, das Darlehen zum Zeitpunkt des Verkaufs mit dem Gewinn abzulösen“, so Boback gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Zum anderen führt Boback die häufigere Eigentumsbildung in Schweden auf die steuer-lichen Rahmenbedingungen beim Kauf zurück. So können Schweden die Zinsen beim Eigentums-erwerb als Werbungskosten geltend machen, sofern sie ihre Immobilie selbst nutzen. In Deutschland ist dies nicht möglich.

Ansprechpartner

Katja   Kargert
Kommunikation

Tel.: 03361 - 670 - 407
Fax: 03361 - 670 - 370

NCC Deutschland GmbH
Am Nordstern 1
15517 Fürstenwalde

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