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Bauen im Winter ist zu teuer

Märkische Oderzeitung, 15.01.2011

Am 15. Januar widmet sich die Märkische Oderzeitung ausführlich der aktuellen Situation auf vielen Baustellen in der Region Berlin-Brandenburg. Denn hier herrscht momentan Stillstand. Und das hat seinen Grund: Da Winter-bauarbeiten witterungsbedingt teuer sind, lohnen sie sich betriebswirtschaftlich nur bei Groß-projekten, so die Märkische Oderzeitung. „Da ist im Einzelfall immer eine Abwägung nötig, ob sich die höheren Kosten lohnen oder ob es im Einzelfall sinnvoller ist, den zeitlichen Rückstand bei wärmeren Wetter wieder aufzuholen“, so NCC-Geschäftsführer Andreas Fohrenkamm gegenüber der Märkischen Oderzeitung. Ganz anders, so Fohrenkamm weiter, sieht es in den skandinavischen Ländern aus. Dort gehört der Winterbau zu Normalität, werden Bauteile beziehungsweise Bauwerke teilweise eingehaust und zusätzlich beheizt. In Deutschland sind die durch eine Beheizung anfallenden Energiekosten dagegen viel zu hoch. „Stattdessen wenden wir in unseren Winterbauprojekten zum Teil andere Technologien an – und zwar solche, die auch bei Minusgraden Baufortschritte zulassen“, wie Fohrenkamm betont.

zum Artikel: Bauen im Winter ist zu teuer
Märkische Oderzeitung, Lokales Fürtenwalde, 15.01.2011

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