Beim Projekt in der Köpenicker Altstadt bereitete eine Zeit lang die Komplettsanierung der Lüdersstraße allen Beteiligten arge Kopfzerbrechen. „Die Anlieferung von Material für die Baustelle wurde dadurch erschwert“, berichtet NCC-Bauleiter Sven Göldner. Dass das Bauvorhaben dennoch „voll im Zeitplan liegt“, erklärt sich für Göldner auch aus den wirksamen Mechanismen des Partnering-Prinzips und der daraus resultierenden enormen Einsatzbereitschaft des gesamten Teams. „Solche Probleme lassen sich auch deshalb so gut meistern, weil alle an einem Strang ziehen und Lösungen schneller gefunden werden können“, so Göldner weiter.
Auch die erste Bilanz von NCC-Oberbauleiter Jörn-Ole Heyn fällt durchweg positiv aus: „Die auf Grundlage des Konzepts Partnerschaft zustande gekommene Zusammenarbeit zwischen uns und dem Bauherren, aber auch mit den Behörden, den Architekten und den Lieferanten lief reibungsfrei wie ein Schweizer Uhrwerk. Von Anfang an mit offenen Karten zu spielen, ist auf jeden Fall von Vorteil.“ Und noch etwas fügt Heyn hinzu: „Angesichts der Erfahrungen, die ich als Oberbauleiter mit dem Partnering gesammelt habe, will und werde ich mich dafür einsetzen, dass NCC das Konzept am Markt weiter anwenden wird.”
Nicht anders sieht das die Faber Immobilien GbR, die wie NCC mit dem Partnering in Berlin-Köpenick Neuland betrat. A. Kretzschmar, der als Vertreter des Bauherren mit im Partnering-Boot sitzt, betont: „Vertrauen ist eine entscheidende Sache bei einem Bauprojekt - immerhin geht es um viel Geld. Und in diesem Fall ergab sich aus dem Konzept Partnerschaft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. So war, anders als sonst vielfach üblich, für uns von der Kostenseite her alles nachvollziehbar. So zogen bei Verhandlungen mit den Behörden tatsächlich alle an einem Strang. Natürlich sind wir davon begeistert.“ Deshalb werde, so Kretzschmar, auch die Faber Immobilien GbR beim Richtfest die Gelegenheit nutzen, die Möglichkeiten weiterer Partnering-Projekte mit NCC auszuloten.
Kretzschmar, Heyn und Göldner sind sich sicher, dass die Arbeiten an dem Komplex an der Lüdersstraße im Frühherbst abgeschlossen sein werden. Die endgültigen Übergabetermine werden zwar erst in den nächsten Tagen definitiv festgelegt, aber, so Göldner, „die Chancen stehen ausgesprochen gut, schon vorfristig fertig zu werden.“