NCC weitet Bautätigkeiten in Sachsen wieder aus
Sachsen soll ab 2011 wieder zur Zielregion von NCC Deutschland werden. Bereits seit sieben Jahren ist das Unternehmen vor Ort tätig. Aufgrund der Finanzkrise wurden ab 2008 jedoch keine neuen Bauprojekte in Sachsen mehr begonnen. „Das soll sich jetzt wieder ändern“, kündigt Frank Schwennicke, Leiter der Region Sachsen bei NCC, an. Dem stimmt André Ruth, stellvertretender Regionsleiter und insbesondere für den Raum Dresden zuständig, zu. Vor allem in den Städten Dresden und Leipzig sei eine starke Nachfrage nach erschwinglichem Wohneigentum im Neubausegment zu beobachten.
Sachsen zur siebenten Kernregion ernannt
„Der Konjunkturaufschwung ist wieder spürbar und auch NCC soll nun wieder wachsen“, verkündet Andreas Fohrenkamm, Geschäftsführer von NCC. Das Unternehmen habe einen neuen vorsichtigen und gesunden Wachstumskurs eingeschlagen. „Wenn man den Wachstums-gedanken weiterführt, stößt man fast zwangsläufig auf die Regionen Leipzig und Dresden. Wir glauben, dass diese beiden Städte über großes Potential verfügen“, begründet Fohrenkamm die Entscheidung.
Die externen Voraussetzungen seien in Leipzig und Dresden günstig: „Beide Städte zeigen eine stabile demographische Entwicklung. Mittel- bis langfristig wird ein Anstieg der Haushalts-Nettoeinkommen erwartet“, erläutert Schwennicke. Die Nachfrage nach Mietwohnungen geht zwar zurück, die Eigentumsquote soll hingegen im gesamten Osten Deutschlands um mehr als sechs Prozentpunkte steigen. Allein im Ein- und Zweifamilienhaussegment zum Eigentum soll die Nachfrage in den neuen Ländern bis 2025 um rund 25 Millionen Quadratmeter zunehmen. „Insbesondere junge Familien suchen erschwingliches Wohneigentum im Neubausegment“, so Fohrenkamm. „Dieses zu schaffen, sehen wir als unsere wichtigste Aufgabe.“